Mi Buenos Aires querido

El día que me quieras (Gardel - Le Pera) - TANGO de SALÓN & Oscar Imhoff

Dem König des Tango, Carlos Gardel, in tiefer Dankbarkeit!

Bühnenpartner

Oscar Imhoff , Gesang

Besetzung

Peter Gillmayr — Violine
Andrej Serkov — Bandoneon
Guntram Zauner — Gitarre
Roland Wiesinger — Kontrabass
Wieland Nordmeyer —

Stimmen

» Ein bisschen Tango geht nicht – Opern-Tenor Oscar Imhoff fantastisch in „Mi Buenos Aires Querido“:
Ewig will man ihm zuhören: Der Argentinier Oscar Imhoff hat im Tango eine neue Berufung gefunden. ?Wenn Tango, dann pur, an die Grenzen gehend und voll emotionaler Wucht. Welch ein Glück, dass sich der beliebte Passauer Tenor und gebürtige Argentinier Oscar Imhoff am Samstagabend in der Redoute zum Tangosänger verwandelt und den Tango als eine Musik gezeigt hat, die keine Scheu hat vor Extremen, vor Intimität, schwelender Erotik und tiefer Traurigkeit.

Dieses musikalische Geschenk macht der Sänger dem Publikum zusammen mit "Tango de Salón" und selten erlebt man ein Ensemble, das perfektes Zusammenspiel, Freude am Musizieren und inniges Musikantentum derart selbstverständlich und leichtfüßig miteinander vereint. Ob der launig moderierende Peter Gillmayr an der Geige, Wieland Nordmeyer am Klavier, Andrej Serkov am Bandoneon, Markus Kraler am Kontrabass oder Guntram Zauner an der Gitarre – jeder der Künstler beherrscht vollendet sein Instrument und gestaltet sensibel und spannungsreich die verschobenen Rhythmen und singenden Melodien des argentinischen Tango.

Im Zentrum aber steht Oscar Imhoff, der am vorigen Abend noch als Graf Dominik in Strauß‘ Oper „Arabella“ auf der Stadttheater-Bühne gefeiert wurde und sich nun als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler mit eindringlichem Blick und charmanter Gestik offenbart. Sobald er singt, zieht er in seinen Bann, nie trägt er dick auf und trifft seine Zuhörer doch mitten ins Herz. Man möchte ewig zuhören, wenn Imhoff von verlorener Liebe erzählt, von Sehnsucht, Anziehung und Schmerz. Immer weiter möchte man dieser warmen, reifen Stimme folgen, wie sie die Extreme des Lebens auslotet, wie sie zärtlich liebkost, wie sie wehklagt, gewitzt schäkert und schwermütig bebend zu Tränen rührt.
Schon längst haben die Tangotänzer im Publikum ihre Stühle verlassen, innig wiegen sich die Paare auf der Tanzfläche zur Musik, die Augen geschlossen, die Herzen weit. « — Dorothea Walchshäusl, Passauer Neue Presse