Der verschwundene Mond

Bühnenpartner

Ilia Staple , Sopran
Andreas Lebeda , Bariton
Michael Nowak , Tenor
Julia Stemberger , Sprecher

Besetzung

Peter Gillmayr — 1. Violine
Kathrin Lenzenweger — 2. Violine
Judith Bik — Violoncello
Roland Wiesinger — Kontrabass
Josef „Peppone“ Ortner — Klarinette, Saxophon
Andrej Serkov — Bajan

Was geschieht, wenn einer den Mond vom Himmel holt? 

Der Dichter und Künstlerpoet Gustave, eine verarmte und gescheiterte Existenz, trifft auf einen geheimnisvollen Fremden.  Dieser überzeugt ihn, der Sehnsucht nach Glück und Erfüllung noch einmal nachzuspüren und den Mond vom Himmel zu holen. Doch was geschieht dann? Findet Gustave sein Glück?

Die letzte künstlerische Vision eines Dichters zeigt diese mit poetischen, humorvollen und skurrilen Bildern gewürzte Salon-Operette nach einem Theaterstück von Fritz Hochwälder. Drei Sänger und ein Sprech-Darsteller, verstärkt durch das schauspielernde Ensemble der Österreichischen Salonisten, loten die Balance zwischen Kunst und Kommerz, zwischen künstlerischem Tiefgang und glatter Oberfläche aus und erzählen eine poetische Märchengeschichte, die heiter und zugleich tiefgründig ist und die essenziellen Fragen des menschlichen Lebens behandelt. 

Fritz Hochwälder (1911-1986) gilt als einer der meistgespielten Österreichischen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er war über Jahrzehnte Hausautor am Wiener Burgtheater, schrieb Drehbücher und Fernsehspiele und schuf die Vorlage zum Film „Der Himbeerpflücker“ mit Helmut Qualtinger.

Das – menschliche und künstlerische – Vorbild war der Hauptfigur der Dichter Jakob Haringer (1898-1948), von dem auch etliche Verszeilen zitiert werden

 

Das Libretto entstammt der Feder von Angelika Messner, die sowohl für José Carreras als auch für mehrere Volksopern-Produktionen Libretti verfasst hat.

Die Musik zur Salonoperette „Der verschwundene Mond“ komponiert Gunter Waldek, Anton-Bruckner-Preisträger des Jahres 2016, der schon mehrfach sein Gespür für außergewöhnliche Musiktheaterproduktionen bewiesen hat.