Advent gestrichen

Erheiternde Texte und erwärmende Musik zur stillsten Zeit des Jahres.

Bühnenpartner

Julia Stemberger , Stimme

Besetzung

Peter Gillmayr — 1. Violine
Kathrin Lenzenweger — 2. Violine
Christoph Lenz — Viola
Judith Bik — Violoncello

Exklusives Booking

 

für Deutschland, die Schweiz und Luxemburg:

merkle kulturkonzepte

Gerold Merkle

Mühlbachweg 12

D-87463 Überbach

Germany

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Zum Inhalt

Julia Stemberger liest Texte von Guy de Maupassant, Bert Brecht, Ludwig Thoma und Helmut Qualtinger. Das Streichquartett Sonare Linz spielt Henry Purcell, Johann Sebastian Bach und internationale Weihnachtsmusik, quer durch alle Stilrichtungen.

Wahlweise auch mit Duo de Salón: Peter Gillmayr (Violine), Guntram Zauner (Gitarre)

Julia Stemberger

Julia Stemberger gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen des deutschen Sprachraums. Auf der Bühne hat sie mit großen Regisseuren wie George Tabori (Othello), Jürgen Flimm, Peter Zadek (Der Kaufmann von Venedig) oder Peter Stein (Antonius und Cleopatra) gearbeitet. Für Film und Fernsehen hat sie Hauptrollen in amerikanischen, deutschen und österreichischen Produktionen gespielt (Madame Bäurin, Swing Kids, Radetzkymarsch, Der König von St. Pauli, Vor Sonnenuntergang mit Harald Juhnke, Geboren in Absurdistan). 1996 wurde sie mit der „Romy“, 1997 mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet. 2008 eroberte sie als Die Stein das deutschsprachige Fernsehpublikum.

Stimmen

» Doch, jedes Jahr Advent aufs Neue, wenn die Musik so zauberhaft unverkrampft daher kommt wie beim Ensemble Sonare; wenn Weihnachtsgeschichten so gekonnt, mit soviel Herz, Humor und Können erzählt werden, wie das Julia Sternberger tut. Und wenn ein vorweihnachtliches Programm ohne erhobenen Zeigefinger hinter Konsumrausch, maßloses Wünschen und Schenken oderüppige Festmahlzeiten blickt. Wie Stemberger liest ist große Kunst und umwerfend komisch. Wahrhaft herzerwärmende Musik spielt dazu das Ensemble Sonare Linz mit seinem Konzertmeister Peter Gillmayr: Bachs „Jesus bleibet meine Freude“, Purcells „Chaconne“, Händels „Arrival of the Queen of Sheba“ aus seinem Oratorium „Solomon“, aber auch ein herrlich geschrammeltes „White Christmas“ und wahnwitzige Variationen über „Jingle Bells“. Hier gehen Worte und Töne eine gelungene harmonische Verbindung ein. Die Zuschauer waren begeistert, weil vier begnadete Musiker und eine ebenso begnadete Schauspielerin auf unkonventionelle Art sie an den Sinn der Weihnacht erinnern « — Süddeutsche Zeitung

» Julia Stemberger hat die bösesten und skurrilsten Geschichten ausgesucht, sie versöhnt aber auch immer wieder mit Liebenswürdigem. Dieser böse Einstieg wird jedoch abgefedert durch zarte Saitenstriche des Quartetts „Sonare Linz“ , das langsame Sätze aus Werken von Bach, Händel und Purcell, aber auch amerikanische Weihnachts-Ohrwürmer wie „Jingle Bells“ oder „White Christmas“ intoniert. Diese unvermeidlichen Lieder enden oft mit gehauchten Flageoletts oder Pizzicati und werden so zu zauberhaften Pretiosen las die Österreicherin las gestenreich und ausdrucksstark. Sie bewies Bühnenpräsenz und begeisterte mit ihrem schauspielerischem Talent. Gefühl für den richtigen Ton bewies auch das Ensemble „Sonare Linz“, das mit Werken von Purcell, Bach, Händel u.a. verzauberte... Ihre Interpretation von „I am Dreaming of a White Christmas“ war genauso gelungen wie die von „Jingle bells“... « — Süddeutsche Zeitung

» Julia Stemberger - schwarzhumorig statt besinnlich: Geradezu magnetisch wirkte die Schauspielerin Julia Stemberger auf ihr Publikum. Es hing bei der Lesung im Waitzinger Keller an ihren Lippen. Ein Weihnachtsfest ist misslungener als das andere in den klug ausgewählten, schwarzhumorigen Geschichten von Ludwig Thoma, Karl Heinrich Waggerl, Wilhelm Busch, Bertold Brecht, die Julia Stemberger vorgetragen hat. Und vor allem: Es menschelt gewaltig. Warum sie eine der erfolgreichsten Charakter-Darstellerinnen des deutschen Sprachraums ist, erlebten die Zuhörer im Waitzinger Keller in Miesbach hautnah…..Stemberger versank in Klängen, mal mit Lächeln im Gesicht, mal ganz ernst. Bis Sonare Linz in Zeitlupe die Bögen von den Saiten hob. Mit kräftigem Applaus holten die Zuhörer Stemberger zurück - und zuckten zusammen, als sie voluminös knurrt „Weihnachten? Ach Unsinn, ich feiere nicht.“ Die Lesung geriet zu einem Höhepunkt im Programm des Kulturzentrums. Wobei Lesung allein Stembergers Kunst nicht erschöpfend beschreibt. Die Schauspielerin offenbarte beeindruckende emotionale Tiefe und schlüpfte im Sekundentakt von einer Rolle in die nächste. « — Merkur